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Wie wichtig sind Asymmetrien zwischen den Beinen im Fußball wirklich?

Was sagen Asymmetrien zwischen den Beinen tatsächlich über die Leistung im Fußball aus? Filip Marković untersucht die Bedeutung von Kontext, zuverlässigen Tests und individueller Verlaufskontrolle.

Asymmetrien zwischen den Extremitäten gehören zu den am häufigsten untersuchten Themen der letzten Jahre. Die meisten Studien zeigen, dass sie bei unterschiedlichen sportlichen Aufgaben und körperlichen Fähigkeiten auftreten (Bishop et al., 2018). Im Athletiktraining interessieren uns stets der prozentuale Asymmetriewert und die Frage, ob er zur Verletzungsprävention beitragen kann. Welcher Test ist relevant und liefert nützliche Informationen? In den nächsten Blogbeiträgen versuchen wir, einige dieser Fragen zu beantworten.

Jeder Spieler weist bei einer bestimmten Fähigkeit oder Muskelgruppe eine gewisse Asymmetrie auf. Kann uns einer dieser Tests sagen, was auf dem Platz tatsächlich passiert, und wann sollten wir besonders aufmerksam werden?

Was sind Asymmetrien zwischen den Extremitäten?

Asymmetrie zwischen den Extremitäten bezeichnet ein Leistungsungleichgewicht zwischen gegenüberliegenden Gliedmaßen. Das Verhältnis zwischen unilateraler und bilateraler Leistung hat Untersuchungen dazu angeregt, ob sich eine verringerte Kapazität einer Extremität auch bei bilateralen Übungen zeigt und möglicherweise die sportliche Leistung beeinflusst (Fox et al., 2023).

Fußballspieler müssen Bewegungen kombinieren, die maximale Kraft und Explosivität der unteren Extremitäten erfordern, etwa Sprünge, Sprints und Richtungswechsel. Trotz der Vielfalt der im Fußball benötigten körperlichen Fähigkeiten ist Kraft eine zentrale Voraussetzung für die erfolgreiche Bewältigung dieser Aufgaben (Bishop et al., 2021). Die wiederholte Ausführung dieser Bewegungen mit erheblichen Kräften im Muskel-Skelett-System und hohen Gelenkbelastungen kann zu Asymmetrien der funktionellen Leistung führen, wobei das bevorzugte Bein dominant werden kann. Tests dieser körperlichen Fähigkeiten ermöglichen daher eine ökologisch valide Beurteilung von Fußballspielern: Sie bilden die Anforderungen ab, denen die Spieler in tatsächlichen Fußballsituationen begegnen (Bishop et al., 2022).

Beeinflussen Asymmetrien zwischen den Beinen die Leistung im Fußball?

Die bisherige Forschung liefert uneinheitliche Ergebnisse. In einigen Studien gingen größere Asymmetrien zwischen den Beinen mit langsameren Sprints und einer schlechteren Richtungswechselfähigkeit einher, während andere keinen solchen Zusammenhang fanden. Deshalb lässt sich nicht einfach sagen: „Größere Asymmetrie bedeutet schlechtere Leistung“.

Ein gutes Beispiel ist eine Längsschnittstudie mit U23-Elitefußballern, die in der Saisonvorbereitung, zur Saisonmitte und am Ende der Wettkampfsaison getestet wurden. Asymmetrien wurden anhand unilateraler Countermovement Jumps (CMJ) und Drop Jumps (DJ) erfasst. Zur Beurteilung der Sprintleistung und Richtungswechselfähigkeit dienten Sprints über 10 und 30 m sowie der 505-Test.

Im Fußball ist aufgrund von Beindominanz, spezifischen Aufgaben und den Anforderungen der Spielposition eine gewisse Asymmetrie zu erwarten (Hart et al., 2019).

Die untersuchten Fähigkeiten veränderten sich im Saisonverlauf unterschiedlich. Der größte Rückgang der unilateralen CMJ-Leistung trat zur Saisonmitte auf, insbesondere beim konzentrischen Impuls; bis zum Saisonende kehrten die Werte ungefähr auf das Ausgangsniveau zurück. Dagegen verbesserte sich der Reaktivkraftindex (RSI) beim unilateralen Drop Jump schrittweise und erreichte zum Saisonende seine höchsten Werte. Die Sprintleistung über 10 und 30 m veränderte sich nicht signifikant, während sich die Richtungswechselfähigkeit im Saisonverlauf verbesserte.

Die Leistungsveränderungen gingen jedoch nicht mit proportionalen Veränderungen der Asymmetrie einher. In der Saisonvorbereitung und zur Saisonmitte bestand kein signifikanter Zusammenhang zwischen Sprungasymmetrie und Sprint- oder Richtungswechselleistung. Erst zum Saisonende war eine größere Asymmetrie der unilateralen Drop-Jump-Höhe signifikant mit langsameren 10-m-Sprints (ρ = 0.62) und einem schlechteren Ergebnis im 505-Test beim Richtungswechsel über das rechte Bein verbunden (ρ = 0.65).

Noch wichtiger: Betrachtete man die Veränderungen über die gesamte Saison, waren Zu- oder Abnahmen der Asymmetrie nicht signifikant mit Veränderungen der Sprintleistung oder Richtungswechselfähigkeit verbunden. Eine zunehmende Asymmetrie bei einem einzelnen Spieler bedeutete also nicht automatisch, dass seine Leistung nachgelassen hatte (Bishop et al., 2022).

Mittlere und individuelle Asymmetriewerte beim Drop Jump in der Saisonvorbereitung, zur Saisonmitte und zum Saisonende.
Mittlere und individuelle Asymmetriewerte beim Drop Jump in der Saisonvorbereitung, zur Saisonmitte und zum Saisonende. Bishop et al. (2022). In voller Größe ansehen ↗

Übersetzung der Diagrammbeschriftungen: Asymmetry % = Asymmetrie (%); Jump Height = Sprunghöhe; Reactive Strength Index = Reaktivkraftindex; Pre-season = Saisonvorbereitung; Mid-season = Saisonmitte; End-season = Saisonende. Die ursprüngliche Abbildung 2 zeigt mittlere und individuelle Asymmetriewerte zwischen den Beinen für unilaterale Drop-Jump-Kennwerte zu diesen drei Zeitpunkten.
Tabelle 6: Leistungswerte und Effektstärken für Gruppen mit hoher und niedriger Asymmetrie zum Saisonende.
Tabelle 6: Leistungswerte und Effektstärken für Gruppen mit hoher und niedriger Asymmetrie zum Saisonende. Bishop et al. (2022). In voller Größe ansehen ↗

Übersetzung von Tabelle 6: mittlere Asymmetrie zwischen den Beinen, Leistungstestwerte ± Standardabweichungen und Cohen-Effektstärken d (95%-Konfidenzintervalle) zwischen Gruppen mit hoher und niedriger Asymmetrie (n = 9 je Gruppe) zum Saisonende. Jump Test/Metric = Sprungtest / Kennwert; Asymmetry (%) = Asymmetrie (%); High asymmetry = hohe Asymmetrie; Low asymmetry = niedrige Asymmetrie; Effect size (d) = Effektstärke (d); UCMJ Jump Height = unilaterale Countermovement-Jump-Höhe; UCMJ CON Impulse = konzentrischer Impuls des unilateralen Countermovement Jumps; UDJ Jump Height = unilaterale Drop-Jump-Höhe; UDJ RSI = Reaktivkraftindex des unilateralen Drop Jumps. Spalten: 10m und 30m = Sprint über 10 m und 30 m; 505-L und 505-R = 505-Test links und rechts; CODD-L und CODD-R = Richtungswechseldefizit links und rechts. ** = signifikanter Gruppenunterschied (p < 0.01); * = signifikanter Gruppenunterschied (p < 0.05). L = links; R = rechts; UCMJ = unilateraler Countermovement Jump; CON = konzentrisch; UDJ = unilateraler Drop Jump; RSI = Reaktivkraftindex; s = Sekunden; CODD = Richtungswechseldefizit. Die ursprünglichen Zahlenwerte bleiben in der Abbildung dargestellt.

Bishop et al. (2022) – eine Längsschnittstudie über die gesamte Saison · DOI der Studie

Die bisherige Forschung beantwortet nicht eindeutig, ob Asymmetrien zwischen den Beinen die Leistung im Fußball beeinflussen. In einigen Studien waren größere Asymmetrien mit schlechterer Sprungleistung, langsameren Sprints und schlechterer Richtungswechselfähigkeit verbunden, in anderen bestand kein solcher Zusammenhang. Asymmetrie sollte deshalb weder als völlig unwichtig noch als direkte Ursache schlechterer Leistung betrachtet werden. Ihre Bedeutung hängt vom eingesetzten Test, der analysierten Variable, den Merkmalen des Spielers und dem Zeitpunkt der Untersuchung ab.

Gibt es einen universellen Schwellenwert von 10–15%?

Werte von 10% und 15% werden häufig als Schwellen verwendet, oberhalb derer ein Sportler als asymmetrisch eingestuft wird. Ihre Anwendung wird jedoch nicht durchgängig von wissenschaftlichen Belegen gestützt. In ihrer systematischen Übersichtsarbeit identifizierten Parkinson et al. (2021) 18 Studien, die einen Schwellenwert zur Definition auffälliger Asymmetrie verwendeten. Fünfzehn Studien nutzten eine Schwelle zwischen 10% und 15%, doch diese Wahl war häufig nicht angemessen belegt.

Ein weiteres Problem ist, dass derselbe Prozentwert bei unterschiedlichen Tests und Variablen nicht dasselbe bedeutet. In einer Studie mit 203 Profifußballern berichteten Read et al. (2021) über erhebliche Unterschiede der Asymmetrie zwischen verschiedenen Tests und körperlichen Fähigkeiten, mit Werten von 5.2% bis 14.5%. Die Autoren fanden keinen einheitlichen Schwellenwert für alle Untersuchungen. Stattdessen folgerten sie, dass die Werte aufgaben-, variablen- und populationsspezifisch sind. In der Literatur wurden Werte über 15% mit einer höheren Häufigkeit bestimmter Verletzungen in Verbindung gebracht. Asymmetrien von mindestens 15% wurden jedoch auch bei Landungen unverletzter junger Fußballspieler festgestellt. Ein Wert von 15% allein bestätigt somit kein Problem.

Hart et al. (2019) verdeutlichen, weshalb ein universeller Schwellenwert ungeeignet ist. Bei unverletzten Spielern läge eine Asymmetrie des konzentrischen Impulses von 10% mehr als zwei Standardabweichungen über dem Gruppenmittelwert. Dagegen lag ungefähr derselbe Wert von 10% nahe der mittleren Asymmetrie der exzentrischen Kraftentwicklungsrate (RFD) während der Abbremsphase. Diese Variable zeigte bei zuvor verletzten und unverletzten Spielern die größte Asymmetrie: 20.52% beziehungsweise 10.52%, mit einem großen und statistisch signifikanten Gruppenunterschied (d = 1.05). Gleichzeitig fand sich kein signifikanter Unterschied in der Asymmetrie des exzentrischen Abbremsimpulses.

Schwellenwerte von 10% oder 15% können daher nur als allgemeine Orientierungswerte dienen. Ein Ergebnis sollte in Bezug auf den konkreten Test und die Variable, die Messzuverlässigkeit, die Ergebnisse beider Extremitäten und frühere Werte desselben Spielers interpretiert werden. Ein einzelner Prozentwert sagt nicht, ob eine Asymmetrie akzeptabel ist oder eine Intervention erfordert.

Wie können Trainer Asymmetrien zwischen den Beinen in der Praxis interpretieren und nutzen?

Zunächst muss der Trainer feststellen, ob die Veränderung der Asymmetrie größer ist als die normale Testvariabilität. Ein Rückgang von 12% auf 10% stellt beispielsweise möglicherweise keine echte Verbesserung dar, wenn der Messfehler 3% beträgt. Tests sollten deshalb unter vergleichbaren Bedingungen mit derselben Ausrüstung, demselben Aufwärmen, Protokoll, derselben Versuchszahl und Datenauswertung stattfinden. Ohne zuverlässigen Test lässt sich eine tatsächliche Veränderung schwer von normalen Ergebnisschwankungen unterscheiden (Bishop et al., 2018; Bishop et al., 2019).

Neben dem abschließenden Asymmetriewert müssen wir die Ergebnisse jeder Extremität gesondert analysieren. Eine Asymmetrie kann zunehmen, weil ein Bein schlechter abschneidet, aber auch, weil sich das andere stärker verbessert. Obwohl der Prozentwert in beiden Fällen gleich sein kann, unterscheidet sich die praktische Bedeutung. Deshalb sollte der Asymmetriewert gemeinsam mit den absoluten Werten für Kraft, Impuls, Sprunghöhe, Kontaktzeit oder die jeweils analysierte Variable betrachtet werden.

Den größten praktischen Nutzen bietet die Längsschnittbeobachtung, also der Vergleich eines Spielers mit seinen eigenen früheren Ergebnissen. Ein plötzlicher Anstieg der Asymmetrie, ein Wechsel ihrer Richtung oder eine gleichzeitige Leistungsabnahme einer Extremität können weitere Untersuchungen begründen, besonders beim Wiedereinstieg nach einer Verletzung. Manche Unterschiede zwischen den Beinen können jedoch als funktionelle Anpassung an die Anforderungen des Fußballs entstehen. Ein Bein wird häufiger zum Schießen und Passen eingesetzt, das andere häufiger als Standbein. Vollständige Symmetrie ist daher nicht immer ein realistisches oder wünschenswertes Ziel (Bishop et al., 2018).

Zeigt die Untersuchung, dass die Asymmetrie tatsächlich besteht, konsistent ist und mit geringerer Leistung einer Extremität einhergeht, kann das Training unilaterale und bilaterale Kraftübungen, plyometrische Aufgaben und zusätzliche Arbeit für das schwächere Bein umfassen. Ziel sollte jedoch nicht nur ein niedrigerer Asymmetriewert sein, sondern eine höhere Kapazität der schwächeren Extremität und eine bessere Gesamtleistung des Spielers. Bisherige Forschung zeigt, dass Asymmetrie auch ohne gleichzeitige Verbesserung der Sprint- oder Richtungswechselleistung abnehmen kann. Ein niedrigerer Prozentwert bedeutet also nicht immer ein besseres sportliches Ergebnis (Bishop et al., 2018).

Fazit

Eine weitere Schwierigkeit ist, dass Asymmetrie das Verhältnis der Ergebnisse zweier Extremitäten beschreibt und daher beträchtlich schwanken kann. Derselbe Prozentwert kann durch unterschiedliche Leistungsveränderungen des linken und rechten Beins entstehen, während der Gruppenmittelwert wichtige individuelle Unterschiede verdecken kann. Eine fehlende statistisch signifikante Veränderung auf Mannschaftsebene bedeutet somit nicht zwangsläufig, dass einzelne Spieler keine relevante Veränderung ihrer Asymmetrie erfahren haben. Trainer sollten daher jeden Spieler individuell betrachten und neben dem Asymmetriewert die absoluten Ergebnisse beider Extremitäten verfolgen (Bishop et al., 2021).

Ein isoliertes Ergebnis reicht normalerweise nicht aus, um eine Intervention zu begründen. Mehr Aufmerksamkeit kann nötig sein, wenn dieselbe Extremität in mehreren aufeinanderfolgenden Untersuchungen schlechter abschneidet, besonders wenn der Unterschied die normale Testvariabilität übersteigt und mit geringerer Kraft, geringerem Impuls oder niedrigerer Sprunghöhe einhergeht. Häufige Richtungswechsel der Asymmetrie ohne Rückgang der absoluten Ergebnisse können dagegen normale Leistungsschwankungen widerspiegeln. In der Praxis ist es deshalb hilfreicher, ein Muster über mehrere Wochen zu verfolgen, als anhand eines einzelnen Prozentwerts aus einer einzigen Untersuchung zu entscheiden. Je nach Test und beobachteter Variable müssen wir zudem entscheiden, ob eine Intervention erforderlich ist.

„Wenn wir betrachten, wie Asymmetrie die sportliche Leistung beeinflusst, bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass sie wahrscheinlich gar nicht so wichtig ist.“ Bishop, C. (n.d.). Inter-limb asymmetries: What impact do they actually have on performance? Sportsmith.

Praktische Hinweise

Asymmetrien zwischen den Beinen müssen nicht immer schlecht oder ein Grund zur Panik sein. Entscheidend ist der Kontext. Nach einer Verletzung können sie ein wichtiger Parameter sein und in späten Phasen der Rehabilitation des vorderen Kreuzbands (ACL) hilfreiche Hinweise vor der Rückkehr auf den Platz liefern. Je nach Test müssen wir manchmal prüfen, ob das Ergebnis lediglich einen Messfehler oder einen tatsächlichen Unterschied darstellt. Bei der maximalen Landekraft sind beispielsweise mehrere Messungen und gegebenenfalls eine Videoaufnahme sinnvoll, um festzustellen, ob der Spieler bei der Landung tatsächlich ein Bein stärker nutzt. Je nachdem, ob wir neuromuskuläre Ermüdung, Leistung oder Rehabilitation beurteilen, verwenden wir unterschiedliche Tests und Variablen. Darauf gehen wir in den nächsten Blogbeiträgen genauer ein. Wenn es um Leistung geht und keine größere Abweichung besteht, ist Asymmetrie wahrscheinlich kein besonders wichtiger Parameter und hängt möglicherweise nicht mit der Leistung zusammen.

Literatur

Bishop, C., Coratella, G., & Beato, M. (2021). Intra- and inter-limb strength asymmetry in soccer: A comparison of professional and under-18 players. Sports, 9(9), 129. https://doi.org/10.3390/sports9090129

Bishop, C., Read, P., Bromley, T., Brazier, J., Jarvis, P., Chavda, S., & Turner, A. (2022). The association between interlimb asymmetry and athletic performance tasks: A season-long study in elite academy soccer players. Journal of Strength and Conditioning Research, 36(3), 787–795. https://doi.org/10.1519/JSC.0000000000003526

Bishop, C., Turner, A., & Read, P. (2018). Effects of inter-limb asymmetries on physical and sports performance: A systematic review. Journal of Sports Sciences, 36(10), 1135–1144. https://doi.org/10.1080/02640414.2017.1361894

Fox, K. T., Pearson, L. T., & Hicks, K. M. (2023). The effect of lower inter-limb asymmetries on athletic performance: A systematic review and meta-analysis. PLOS ONE, 18(6), e0286942. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0286942

Hart, L. M., Cohen, D. D., Patterson, S. D., Springham, M., Reynolds, J., & Read, P. (2019). Previous injury is associated with heightened countermovement jump force-time asymmetries in professional soccer players. Translational Sports Medicine, 2(5), 256–262. https://doi.org/10.1002/tsm2.92

Parkinson, A. O., Apps, C. L., Morris, J. G., Barnett, C. T., & Lewis, M. G. C. (2021). The calculation, thresholds and reporting of inter-limb strength asymmetry: A systematic review. Journal of Sports Science and Medicine, 20(4), 594–617. https://doi.org/10.52082/jssm.2021.594

Read, P. J., McAuliffe, S., Bishop, C., Oliver, J. L., Graham-Smith, P., & Farooq, M. A. (2021). Asymmetry thresholds for common screening tests and their effects on jump performance in professional soccer players. Journal of Athletic Training, 56(1), 46–53. https://doi.org/10.4085/1062-6050-0013.20

https://www.sportsmith.co/articles/limb-asymmetries-what-impact-do-they-have-on-performance/